Deutsch-Indische Kulturgesellschaft e.V. Tübingen
Willkommen

Willkommen

(English version)
Die Deutsch-Indische Kulturgesellschaft Tübingen e.V. (DIKG) wurde 1983 von einer Gruppe von Indien-Interessierten gegründet. Zielsetzung dieses gemeinnützigen Vereins ist es, den kulturellen Austausch zwischen Indien bzw. dem indischen Subkontinent und Deutschland zu fördern und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.

Wir wollen dieses Aufeinanderzugehen fördern, indem wir dem Publikum aus Tübingen und Umgebung durch kulturelle Darbietungen unterschiedlichster Art die Möglichkeit bieten, die indische Kultur kennen zu lernen, sich mit ihr auseinander zu setzten oder sie einfach zu genießen.
Die Begegnung mit der indischen Kultur hat bleibende Eindrücke bei Dichtern, Philosophen und Naturwissenschaftlern hinterlassen - genannt seien hier nur Novalis, Hermann Hesse, Heinrich Heine, Max Müller, Arthur Schopenhauer, Jean Paul und Werner von Heisenberg.

Eine Reihe von anderen Beispielen zeigen, in welchen vielfältigen Formen die indische Kultur Einzug in unser Alltagsleben gehalten hat,wie z.B. Kurse für Yoga, indische Religiosität und Meditation, ayurvedische Medizin oder auch die indische Küche.
Jeder, der heute nach Indien reist oder an Indien denkt, trägt ein Indienbild in sich, das von zwei Jahrhunderten europäischer Kultur mitgeprägt worden ist. Gerade Tübingen mit seiner Universität kann auf eine lange Tradition der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Indien zurückblicken. Rudolf von Roth, der 1856 auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Sanskrit berufen wurde, ist Gründer des heutigen Tübinger Seminars für Indologie und vergleichende Religionswissenschaft. Er legte als langjähriger Leiter der Universitätsbibliothek den Grundstock der heute weltweit bekannten südasienkundlichen Sammlung. Bedeutende Wissenschaftler wie Richard Garbe, Helmuth von Glasenapp und Paul Thieme folgten. Hermann Gundert und Ferdinand Kittel sind als Missionare, die sprachwissenschaftliche Pinonierarbeit leisteten, in die Tübinger Geschichte eingegangen.

Aktivitäten

Seit der Gründung der Kulturgesellschaft wurde eine große Anzahl von Konzerten, Tanz- und Vortrags-veranstaltungen, sowie eine Reihe von Workshops durchgeführt. Dabei waren wir in der glücklichen Lage, indische Künstler und Künstlerinnen von Weltruf für einen Auftritt in Tübingen gewinnen zu können. Unter anderen hatten wir so hervorragende Instrumentalisten zu Gast wie Ustad Ali Akbar Khan, Zakir Hussain, Ustad Ziya Mohiuddin Dagar, Ustad Asad Ali Khan, Swapan Chaudhuri, Partho Chatterjee, Ken Zuckerman, Shalil Shankar, Dhruba Gosh und Nayan Gosh.
Einige dieser Veranstaltungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Indologischen Seminar und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen durchgeführt, wie z. B. 1997 das Tübinger Symposium „Indische Musik in Deutschland, Gegenwart und Zukunft“.
Bei unserer bisher größten Veranstaltungsreihe im Rahmen der bundesweiten Indienfestspiele 1992, die wir in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin und dem Kulturamt der Stadt Tübingen ausgerichtet haben, traten neben den MusikerInnen Gangubai Hangal, Ali Ahmed Hussain Khan, Jaffar Hussain Khan, Narayan Mallik, Ramakant und Umakant Gundecha, N. Ravikiran sowie als Höhepunkt das weltberühmte Odissi-Tanzensemble von Kelucharan Mohapatra auf.

Was wir tun

Wir möchten an dieser Stelle unterstreichen, dass die nicht unerheblichen Organisationsarbeiten bei allen diesen Aktivitäten von Mitgliedern und Freunden des Vereins ausschließlich ehrenamtlich geleistet werden.
Im Zuge öffentlicher Sparmaßnahmen wird die Unterstützung für kulturelle Ereignisse immer geringer, so dass es für uns immer schwieriger wird, kostendeckende Veranstaltungen durchzuführen; die Eintrittspreise können nicht beliebig erhöht werden. Wir sind deshalb zunehmend auf Spenden und weitere Mitgliedsbeiträge angewiesen, um unsere Kulturarbeit auch in Zukunft fortsetzen zu können, zumal wir in Zeiten leerer Kassen keine Zuwendungen aus öffentlicher Hand erwarten können.

Was Sie tun können

Wir bitten Sie, uns in unserem Engagement des grenzüberschreitenden Kulturaustauschs zu unterstützen! Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben oder sie gerne aktiv mitgestalten möchten, können Sie uns mit dem Mailformular kontaktieren.


Unsere Veranstaltungen auf YouTube:

Tagorelieder 18.5.2010 (Shirshendu Mukherjee, Souvik Datta, Rathin Chattopadhyay): http://www.youtube.com/watch?v=A7F7F08KRtg




~ Kommende Veranstaltungen ~


SPIRIT OF KASHMIR - ABHAY RUSTUM SOPORI

- klassische indische Musik mit Abahay Rustum Sopori (Santur) & Sachin Sharma (Tabla) - 



Montag, 2. Mai 2016, 19:30 Uhr

Kleiner Theatersaal, Sudhaus - Hechinger Str. 203, Tübingen

Eintritt 12 Euro (ermäßigt 8 Euro)


Die berühmte Musikerfamilie Sopori aus Kashmir entwickelte über Generationen einen eigenen Musikstil. Abhay Sopori, Sohn des großen Altmeisters auf der Santoor Pandit Bhajan Sopori, ist der jüngste Rezipient dieser Musikergeneration. Den außerordentlich begabten und vielfach ausgezeichneten Musiker Abay Sopori zeichnet nicht nur sein Einsatz für das musikalische Erbe seines Heimatstaats Kashmir, sondern auch seine innovative und experimentelle Auseinandersetzung mit dem traditionellen indischen Hackbrett, der Santoor, aus.

Zusammen mit dem außerordentlich talentierten Tablaspieler Sachin Sharma beweist er, warum er derzeit als einer der innovativsten und herausragendsten Künstler Kaschmirs gilt, der sein Publikum mit ekstatischer Sufi-Musik zu immer neuen Begeisterungsstürmen und meditativer Tiefe hinreißt.


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